darf ich vorstellen? paula

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Lebendiger Galerieraum
Atelier für zeitgenössische Bildung
Worpswede

Heute möchte ich Paula, ein wunderbares zeitgenössisches Projekt  meiner Kollegin Sara Schwienbacher vorstellen. Sara ist Performancekünstlerin, Kunsttherapeutin und ebenfalls Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg. Gemeinsam mit Studierenden hat sie ein großartiges Projekt ins Leben gerufen.

Lasst euch inspirieren, werdet   Teil von Paula (Ja, Paula sucht noch Mitstreiter!) und crowdfunded im Gegenzug für Originalskizzen, Kunstdrucke und goldene Töpfe.

Was ist Paula?

Paula ist ein neuer, kreativer Gegenentwurf zur klassischen Kunstschule.  Paula wird zum lebendigen Galerieraum, in dem Besuchende nicht nur Kunst entdecken, sondern selbst zu Künstler*innen werden. Mit der Idee einer zeitgenössischen Bildung liegt der Fokus auf der individuellen Wahrnehmung des Einzelnen, was einen Ort für Selbstentdeckung und Austausch schafft.

Partizipativer Resonanzraum

Im Kern des Projekts steht das Konzept eines partizipativen Resonanzraumes, der in verschiedene Teilprojekte ausstrahlt. Ungefähr zwei Mal jährlich wird in den Räumen der Paula eine Ausgangsausstellung als Plattform realisiert, auf die im folgenden Zeitraum durch die verschiedenen Beteiligte künstlerisch reagiert und räsoniert wird. Dies bedeutet konkret, dass der z.B. von Worpsweder*innen oder Studierenden gestaltete Ausstellungsraum zum Ausgangspunkt künstlerischer Handlungen z.B. von Schulkassen oder Kindergartengruppen wird. Deren ästhetische Eingriffe und Spuren bilden dann wiederum einen Ausgangspunkt der nächsten Resonanzhandlung. Der Ausstellungsraum wird zum mitschwingenden System.

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Zeitgenössische Selbstbildung

Ausgehend von einem zeitgenössischen Bildungsgedanken stehen Selbstbildung und partizipative Entwicklung des Resonanzgeschehens im Zentrum. Der bisherige Kunstschulraum wird zum Galerieraum, der in den offentlichen Raum ausstrahlt. Dabei geht es weniger um Inhalte und die Bearbeitung von isolierten künstlerischen Materialien, sondern um Wahrnehmung, Formung und Präsentation von künstlerischen Haltungen. Als eine im Rahmen von Kunstschulen neuen Form der Produktgestaltung wird das Geschehen auf der neuen Facebookseite von Paula veröffentlicht – eine zeit- und adressatengemäßen Sprache von Erfahrungsvermittlung.

Hochschule für Künste im Sozialen

In das Projekt sind Studierende der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg aus den Bereichen Kunst und Theater eingebunden. Dies befördert die Vermittlung, Erprobung und Übertragung der zeitgenössischen künstlerischen Ansätze in das soziale Feld. Die Studierenden und die Teilnehmer*innen können sich auf eine gemeinsame Suche begeben.

Paula für Augen und Ohren

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