über

liebe kunstliebhaber*innen,
liebe wissenschaftler*innen,

Portrait Kerstin Schoch

willkommen auf kunsthochzwei! Hier geht es um Kunst, Kunsttherapie, Psychologie und Open Science. Ich bin Kerstin Schoch, Künstlerin, Diplom-Kunsttherapeutin (FH) und Psychologin (B.Sc.) und aktuell Promovendin (cand. phil.) an der Universität Witten/Herdecke.

Kunsttherapeutisch arbeitete ich zehn Jahre in verschiedenen Feldern, insbesondere mit psychisch kranken und traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Seit über zehn Jahren bin ich freiberuflich als kunsthochzwei tätig und blogge, wobei mein Fokus mittlerweile auf Forschung und Lehre liegt. Ich bin Gleichstellungsbeauftragte und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunsttherapie und Forschung an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg und habe Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Zudem bin ich Alumna des Fellow-Programms Freies Wissen von Wikimedia Deutschland, Stifterverband und VolkswagenStiftung.

kunst & kunsttherapie

Kunst lässt verschiedene Sichtweisen und eröffnet neue. Kunsttherapie ist eine Arbeitsweise, die sich ganz in diesem Medium der Bildenden Kunst bewegt. Gedanken, Gefühle, Problematiken und Situationen können im bildnerischen Schaffen Ausdruck finden, wodurch sich ihnen auf konstruktive Weise genähert werden kann. Sie lädt zum spielerischen Umgang mit dem Medium Kunst und dem eigenen Inneren ein. Sie bietet Anregung zu neuen, kreativen und lösungsorientierten Denk- und Handlungsweisen und fördert die Persönlichkeitsentwicklung.

Malerei Mixed Media auf Leinwand

Meine Arbeitsweise ist prozessorientiert und geht auf den individuellen künstlerischen Prozess der*des Einzelnen ein. Dabei steht nicht das Produkt, sondern das Erschaffen an sich im Mittelpunkt. Eine feste Zielvorgabe, wie das Endprodukt auszusehen hat, gibt es nicht. Es geht nicht vorrangig darum, „gut malen zu können“ oder künstlerische Techniken zu erlernen, sondern darum, authentischen individuellen Ausdruck zu finden und weiter zu entwickeln. Dies ist gut so, da der Gedanke, etwas „falsch“ beziehungsweise „nicht gut“ zu machen uns häufig daran hindert eigene Ideen umzusetzen. Im diesem wertfreien Rahmen prozessorientierter Arbeit können neue, kreative Erfahrungen gemacht werden.

Die dabei verwendeten bildnerischen Materialien sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Sie reichen von klassischen Medien wie Zeichnung und Malerei über Collage, Plastik, Fotografie, Textil bis hin zu zeitgenössischen Formaten wie Installation und Aktionskunst.

open science

Aktuell werden vermehrt populistische Stimmen laut, die wissenschaftliche Erkenntnis anzweifeln. Umso wichtiger ist es, dass Forschung jenseits des Elfenbeinturms stattfindet, transparent und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Gelingt uns ein Diskurs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, so kommen wir einer freien, partizipativen und gleichberechtigten Gesellschaft ein Stück näher.

Mein Forschungsschwerpunkt liegt auf quantitativen Methoden im transdisziplinären Feld zwischen Kunst, Kunsttherapie und Psychologie. Er befasst sich mit der Entwicklung und Validierung eines quantitativen Fragebogens zur formalen Bildanalyse. Aktuellen Entwicklungen finden sich im Blog.

Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
Fellow-Programm Freies Wissen, Auftaktveranstaltung 2018/19 (21.-23.9.18), 2. Veranstaltungstag am 22. September, Berlin, Wikimedia Deutschland. (Foto: Ralf Rebmann, Weitergabe unter CC BY-SA 4.0)

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